|
|
|
 |

Info |
 |
 |
NIEDERSCHLAG
- "Mehr als sterben..."
"Es bedarf keiner hellseherischen Fähigkeiten, um behaupten zu können,
daß bei Erscheinen dieses Buches die Band NIEDERSCHLAG einen Labeldeal
in der Tasche hat..." (1). Leider war dem nicht so und es dauerte
noch bis zum Juni 2001!
Bei den Attributen "deutsch", "hart" und "neu" in einem Bandinfo ist
vor allem eines geboten: Vorsicht! War nicht alles schon einmal da?
Haben wir nicht alles schon gehört? Warum verwendet ein Label dennoch
diese Schlagwörter? Weil wir daran glauben!
Das Debut der Band "NIEDERSCHLAG" namens "Mehr Als Sterben..." darf
sich unserer Meinung nach mit diesen Attributen schmücken. Vielschichtig,
verspielt und dennoch genau auf den Punkt! Hört gut zu! Denn eines
ist für uns ganz klar: Vergeßt die "Neue Deutsche Härte" - hier
kommt der "NEUE DEUTSCHE SOUND"!
Niederschlagender können die Argumente für den Erfolg doch gar
nicht sein...
Mit "Mehr Als Sterben..." legen NIEDERSCHLAG aus Hamburg, u.a. bestehend
aus den ehemaligen Bandmitgliedern von RICHTHOFEN (Michael Schluseneck)
und WARPATH (Maurer) das Debut eines vielleicht ganz neuen Genres
auf den Tisch: NEUE DEUTSCHE SOUNDS! Und so schlägt sich auf die Ohren
des geneigten Hörers ein äußerst interessantes und in jeder Hinsicht
hörenswertes Album nieder. Dominiert von der einprägsamen Stimme des
Frontmannes Miro entfachen NIEDERSCHLAG mittels der groovenden und
immer treibenden Rhythmusfraktion, gestellt von Natzky (Drums) und
Maurer (Baß), das Feuer einer ganz neuen Leidenschaft, welche hoffentlich
nicht nur Leiden schafft. Über allem schwebt die SPACE-GITARRE von
Michael Schluseneck, welcher mit seinem ganz eigenen Gitarrenspiel
bzw. Gitarrensound der Band eine charismatische Note verleiht.
In der Vielzahl der deutschsprachigen Veröffentlichungen der letzten
Zeit stellt das Debut "Mehr Als Sterben..." eine echte Entwicklung
nicht nur für die einzelnen Bandmitglieder, sondern auch für Freunde
der einheimischen, handgemachten, harten Musik dar. Eingebettet in
einer der besten Produktionen, welche keine internationalen Vergleiche
zu scheuen braucht, präsentieren Euch die vier Hamburger ihre ganz
eigene Mischung aus beinharten Elementen.
Produziert wurde
"Mehr als Sterben..." in den JAMTOWN STUDIOS/Hamburg-Harburg von Peter
Struck (u.a. RICHTHOFEN) von Dezember 2000-Februar 2001, welcher maßgeblichen
Einfluß am nunmehr leicht elektroisierenden Grundsound der Band hatte.
Im Masterstudio TURNSTYLE/Berlin von Ecki Strauhs wurde noch einmal
tagelang an "Mehr Als Sterben..." Hand angelegt. Mit niederschlagendem
Erfolg!
"Mehr Als Sterben..." ist ein hochexplosives Gebräu aus Rock`n`Roll,
Metal, Hardcore und einer Prise Punk im modernsten Sound des neuen
Jahrtausends. Die eingängigen deutschen Texte bewegen sich fernab
aller Klischees; aber sie werden ins Herz stechen, wenn Ihr genau
hinhört! NIEDERSCHLAG lassen sich in keiner Weise limitieren und so
stehen fröhlich gehaltene Nummern (´Stell Keine Fragen´) neben zerstörerischen
Songs wie z.B. ´Herr Der Ruine´.
Auch wenn Ihr es dort draußen vielleicht nicht mehr für möglich gehalten
habt - hier werdet Ihr alle bedient. Da bleibt Euch doch nichts weiter
übrig, als die Qualitäten dieses Debuts anzuerkennen.
Denn, nicht vergessen... "MEHR ALS STERBEN...können wir nicht!" In
diesem Sinne, Laßt Euch NIEDERSCHLAG(en)!
"Und eine etwas gewagte These zum Abschluß: Diese Hamburger Truppe
dürfte mindestens in ähnliche kommerzielle Gefilde wie RICHTHOFEN
vorstoßen." (2)
(1) Wolf Rüdiger
Mühlmann in seinem Buch "Letzte Ausfahrt: Germania - Ein Phänomen
namens Neue Deutsche Härte", I.P.Verlag, S. 223
(2) Wolf Rüdiger Mühlmann in seinem Buch "Letzte Ausfahrt: Germania
- Ein Phänomen namens Neue Deutsche Härte", I.P.Verlag, S. 223
|
|
|
|
|
|
|
|